Aktuell
Bei einer Übung der Schweizer Armee gelangten am Montag rund 100 Liter Öl in den Zugersee.
Armeeangehörige pumpen in Buonas während einer Übung Wasser aus dem Zugersee. Kurz nach Inbetriebnahme der Hydraulikpumpe stellten die Soldaten einen Druckabfall der Pumpe fest. Weil sie ausserdem Öl im See feststellten, stoppten sie die Maschine «sofort», heisst es in einer Medienmitteilung der Zuger Strafverfolgungsbehörden.
Um eine Ausbreitung des Öls zu verhindern, errichteten die Feuerwehr Risch und die Stützpunktfeuerwehr Zug eine Ölsperre. Laut ersten Erkenntnissen handelt es sich um rund 100 Liter biologisch abbaubares Öl. Die genaue Ursache werde durch die Militärpolizei untersucht, heisst es weiter.
Im Einsatz standen Angehörige der Feuerwehr Risch und der Ölwehr der Stützpunktfeuerwehr Zug, das Amt für Umwelt, das Amt für Wald und Wild, die Militärpolizei sowie die Seepolizei der Zuger Polizei.
Der Kanton Zug stellte bei Hecht und Egli zu hohe PFAS-Werte fest.
Was ist passiert? Bereits letztes Jahr ergaben Stichproben, dass gewisse Fische im Zugersee zu stark mit PFAS-Chemikalien belastet sein könnten. Weitere Untersuchungen zeigen nun, dass die Grenzwerte für Lebensmittel bei Hecht und Egli überschritten werden. Beim Verzehr reichern sich die Chemikalien im menschlichen Körper an. Auf Dauer kann dies gesundheitsschädigend sein.
Woher kommen die PFAS-Chemikalien im Zugersee? Der Kanton sieht Löschübungsplätze der Feuerwehr und frühere Fabrikareale in Seenähe als mögliche Ursache. PFAS-Chemikalien werden in der Industrie seit Jahrzehnten eingesetzt, da sie wasser- und fettabweisend sowie temperaturbeständig sind. In der Umwelt sind sie kaum abbaubar. Der Zugersee weise im Vergleich zu anderen Schweizer Seen hohe PFAS-Werte auf, schreibt der Kanton Zug in einer Mitteilung.
Neu: Wassertemperatur
Unser Steg ist jetzt mit einem modernen Wassertemperatursensor ausgestattet. Die Messdaten werden in Echtzeit erfasst und live auf gfrör.li angezeigt – präzise, zuverlässig und jederzeit abrufbar. So weisst du schon vor dem Sprung ins Wasser, wie frisch es wirklich ist.
In acht Metern Tiefe
Ein im Zugersee in Arth SZ versunkenes Auto wurde am Freitagvormittag mit einem Kran aus acht Metern Tiefe geborgen. Es war am Tag zuvor aus unbekannten Gründen von einem Parkplatz in den See gerollt.
Diese erfolgte schliesslich durch «Spezialisten», wie es in der Mitteilung weiter hiess. Neben der Kantonspolizei Schwyz standen auch die Zuger Polizei (Seepolizei), die Feuerwehr der Gemeinde Arth, ein privates Bauunternehmen sowie ein Abschleppdienst im Einsatz.
Einladung zum Barrique Cup
Ganz besonders zählen wir deshalb auf euch Eigner und Eignerinnen von im Kanton Zug immatrikulierten Booten und freuen uns auf zahlreiche Meldungen aus dem „heimischen Gewässer“, auf eine grosse H-Jollen Flotte und natürlich weitere Klassiker. Auch die edelste, stilvollste Crew möchten wir wiederum küren und mit einem Sonderpreis ehren. Stilvoll lohnt sich.
Dürfen wir auf Deine Anmeldung bis zum 15. Juli zählen? Die Anmeldungsvorlage findest Du unter diesem Link. Für Fragen sind wir unter barriquecup@scc.ch erreichbar. Für telefonische Untertützung bitte direkt Andy Vecellio- 079 3404677 – kontaktieren. Wir freuen uns auf euch!
