Der Kanton Zug stellte bei Hecht und Egli zu hohe PFAS-Werte fest.
Was ist passiert? Bereits letztes Jahr ergaben Stichproben, dass gewisse Fische im Zugersee zu stark mit PFAS-Chemikalien belastet sein könnten. Weitere Untersuchungen zeigen nun, dass die Grenzwerte für Lebensmittel bei Hecht und Egli überschritten werden. Beim Verzehr reichern sich die Chemikalien im menschlichen Körper an. Auf Dauer kann dies gesundheitsschädigend sein.
Woher kommen die PFAS-Chemikalien im Zugersee? Der Kanton sieht Löschübungsplätze der Feuerwehr und frühere Fabrikareale in Seenähe als mögliche Ursache. PFAS-Chemikalien werden in der Industrie seit Jahrzehnten eingesetzt, da sie wasser- und fettabweisend sowie temperaturbeständig sind. In der Umwelt sind sie kaum abbaubar. Der Zugersee weise im Vergleich zu anderen Schweizer Seen hohe PFAS-Werte auf, schreibt der Kanton Zug in einer Mitteilung.
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